Hintergründe und Rezeption

Das I Ging hat im Laufe seiner langen Geschichte viele Wandlungen erfahren – nicht nur in seinen Deutungen, sondern auch in der Art, wie Menschen sich mit ihm beschäftigt haben. Seine Überlieferung, die unterschiedlichen Interpretationen und seine Begegnung mit anderen Kulturen erzählen von einem Buch, dessen Wirkung weit über seinen ursprünglichen Zusammenhang hinausreicht.

Ein wichtiger Zugang führt zu den Grundlagen des Buchs der Wandlung: zu seiner Entstehung, seiner Überlieferung und den Vorstellungen, die seine Texte geprägt haben. Mit Richard Wilhelm kam eine Persönlichkeit hinzu, die das I Ging einem breiten deutschsprachigen Publikum zugänglich machte. Seine Übersetzung und Erläuterungen beeinflussten wesentlich, wie das Werk im Westen aufgenommen und verstanden wurde.

Doch die Geschichte des I Ging verlief nicht nur in eine Richtung. Die Rezeption im Osten steht für die Auseinandersetzung mit dem Buch innerhalb seiner eigenen kulturellen Traditionen. Im Westen wiederum fanden sich neue Leserinnen und Leser, die darin Anregungen für Philosophie, Psychologie, Literatur und Kunst entdeckten. Die unterschiedlichen Zugänge zeigen, wie sich ein überliefertes Werk in neuen Zusammenhängen lesen lässt, ohne seine Herkunft aus dem Blick zu verlieren.


 

Die Grundlagen des Buchs der Wandlung

Eine Einführung von Wolfgang Bauer zur Erstausgabe von Richard Wilhelms Übersetzung aus dem Jahr 1924. Der Text eröffnet einen Zugang zum I Ging und vermittelt Hintergründe zu seiner Bedeutung und seiner Stellung in der chinesischen Geistesgeschichte.

Mehr über die Grundlagen erfahren →

 

Richard Wilhelm

Mit seiner Übersetzung und seinen Erläuterungen hat Richard Wilhelm das I Ging im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht. Seine Arbeit prägt bis heute, wie viele Menschen dem chinesischen Klassiker begegnen.

Richard Wilhelm kennenlernen →

 

Rezeption im Osten

Wie wurde das I Ging in seinem ursprünglichen kulturellen Umfeld aufgenommen, weitergegeben und interpretiert? Ein Blick auf seine Wirkungsgeschichte in Ostasien eröffnet den Zugang zu unterschiedlichen Traditionen und Lesarten.

Zur Rezeption im Osten →

 

Rezeption im Westen

Im Westen fand das I Ging weit über den Kreis seiner ursprünglichen Leserschaft hinaus Interesse. Psychologie, Philosophie, Literatur und Kunst entdeckten eigene Zugänge zu dem alten Werk – von Carl Gustav Jung bis zu modernen Künstlern.

Zur Rezeption im Westen →